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Prüfungsfragen und Lösungen der staatlichen Fischerprüfung 2009 1. Fischkunde 1. a) wenn sie in Gewässern mit reinem Gerölluntergrund leben b) c) 2. Welche Fischarten bezeichnet man als hochrückig? a) Schied (Rapfen) b) Karausche c) Hasel 3. Das Maul der Fischart Nase ist a) endständig b) unterständig c) oberständig 4. Welche Tierart hat eine unpaare Riechgrube? a) Bachneunauge b) Aal c) Rutte (Quappe) 5. Der Waller (Wels) hat a) Rundschuppen b) keine Schuppen c) besonders große Einzelschuppen an den Seiten 6. Warum werden Fische als wechselwarme Tiere bezeichnet? a) ihre Körpertemperatur gleicht sich der jeweiligen Wassertemperatur an b) ihr Körpertemperatur kann unabhängig von de Wassertemperatur wechseln c) 7. Bei welcher Fischart liegt der Ansatz der Rückenflosse senkrecht über dem Ansatz der Bauchflossen? a) Rotfeder b) Hecht c) Rotauge 8. Bei welchen Fischarten ist im erwachsenen Stadium ein Schwimmblasengang vorhanden? a) Karpfenartige (Cypriniden) b) Barschartige (Perciden) c) Koppen (Groppen) (Cottiden) 9. Mit welchem Organ ist die Gallenblase funktionell verbunden? a) mit den Blindsäcken des Darmes b) c) mit der Leber 10. Zu welchem Fortpflanzungstyp gehört der Seesaibling? a) Freiwasserlaicher b) Kieslaicher c) Krautlaicher 11. Bei welcher Fischart tritt Laichausschlag auf? a) Bachforelle b) c) Brachse 12. Welche Fischarten sind hauptsächlich nachts auf Nahrungssuche? a) Aal und Waller (Wels) b) Aitel (Döbel) und Schied (Rapfen) c) 2. Gewässerkunde 13. Welcher Reaktionszustand des Wassers liegt bei einem ph-Wert von 7 vor? a) sauer b) neutral c) 14. Wie gelangt Sauerstoff in das Wasser? a) durch Verwitterung der Bodenteilchen b) durch Sauerstoffabgabe der grünen Unterwasserpflanzen und durch Sauerstoffaufnahme aus der Luft c) durch Fäulnis abgestorbener Organismen 15. Wodurch wird die Entwicklung von pflanzlichem Plankton (Phytoplankton) besonders gefördert? a) durch große Wassertiefe b) durch starke Strömung c) durch Phosphorverbindungen 16. Wie kann eine lang anhaltende Gewässerbelastung mit organischen Stoffen festgestellt werden? a) durch regelmäßige Elektrobefischungen b) durch regelmäßige Temperaturmessungen c) 17. Welche Organismen kommen häufig in stark verschmutzten Fließgewässern (Güteklssse III) vor? a) Steinfliegenlarven b) c) 18. Welche Fischart ist für die Forellenregion typisch? a) Frauennerfling b) c) 19. Was ist charakteristisch für einen neu angelegten Baggersee? a) geringes Nahrungsangebot für Fische b) c) 20. Welche Pflanzen gehören zu den Schwimmblattpflanzen? a) b) c) Binsen, Rohr, Schilf 21. Welches Beispiel einer Nahrungskette ist typisch für die Brachsenregion? a) Insektenlarven-Mühlkoppe-Bachforelle b) Insektenlarven-Rotauge-Hecht c) 22. Zum tierischen Plankton Zooplankton) zählen a) Hüpferlinge und Wasserflöhe b) c) 23. Welche Vogelarten ernähren sich vorwiegend von Fischen? a) Haubentaucher, Säger, Kormoran b) Stockente, Höckerschwan c) Blässhuhn, Graugans 24. Der Fischotter ernährt sich von a) tierischem und pflanzlichem Plankton b) c) 3. Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege 25. Welche Aspekte des Naturschutzes stehe bei der Gewässerhage im Vordergrund? a) b) c) Erhaltung bzw. Wiederansiedlung von bedrohten Fischarten 26. Unter welchen Leitgedanken ist jeder Fischbesatz vorzunehmen? a) die Fische so billig wie möglich erwerben b) die Fische nur in für sie geeigneten Gewässer einbringen c) lieber zuviel als zu wenig Fische besetzen 27. Welche Fischart soll im Forellenbach befischt werden? a) b) c) Aitel (Döbel) 28. Welche Fischarten soll man nicht zusammen in einem Baggersee einsetzen? a) Karpfen und Schleien b) Hechte und Forellen c) 29. a) Bachforelle und Äsche b) c) 30. Karpfenläuse schmarotzen a) nur auf den Kiemen von Fischen b) nur auf den Flossen von Fischen c) auf der gesamten Körperoberfläche von Fischen 31. Woran erkennt man ein Fischsterben, das durch eine Krankheit hervorgerufen wird? a) b) c) das Fischsterben erfasst nur die am Grund lebenden Fische 32. Inwiefern können Schnecken eine Gefahr für den Fischbestand darstellen? a) b) c) als Nahrungskonkurrenten 33. Für welche Hegemaßnahme ist eine behördliche Genehmigung erforderlich a) b) c) Stellnetzfischeei 34. Ein strukturreiches Fließgewässer a) b) c) sollte zur Förderung möglichst vieler Fisch- und Kleintierarten monoton umgestaltet werden 35. Was wirkt sich in staugeregelten Fließgewässern besonders negativ auf die Tier- und Pflanzenwelt aus? a) geringer Nährstoffgehalt b) c) Abkühlung im Winter 36. Welchen Einfluss hat die Temperaturveränderung in Folge von Kühlwassereinleitung aus Industrieanlagen und Heizkraftwerken auf die Fischfauna? a) b) c) kann die Entwicklung kälteliebender Fischarten fördern 4. Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische 37. Was ist eine Teleskoprute? a) eine besonders lange Angelrute b) eine Angelrute aus Hohlglas mit ausziehbarem Bissanzeiger c) 38. Wie lang soll die sogenannte Kopfschnur beim Stippangeln sein? a) b) nicht länger als die Rute c) doppelt so lang wie die Rute 39. Für den Fang welcher Fischarten ist die Verwendung einer monofilen Schnur mit der Stärke 0,30 mm gut geeignet? a) Forellen, Karpfen, Aitel (Döbel) b) Hechte, Waller (Welse), Huchen c) 40. Was bewirkt ein zwischen Schnur und Vorfach eingefügter Wirbel? a) der Fisch kann den Köder besser erkennen b) es werden Hänger vermieden c) er verhindert das Verdrehen der Schnur 41. Welchen Zweck erfüllt in erster Linie eine Pose (Schwimmer)? a) sie verhindert das Hängenbleiben der Schnur im Kraut b) c) 42. Welcher Einfachhaken ist am kleinsten? a) 1 b) 10 c) 43. Bei welcher Angelmethode werden kleine Wobbler verwendet? a) beim leichten Fliegenfischen b) c) 44. Warum kann man eine kleine Stationärrolle nicht zum Hecht- oder Welsfang benützen? a) sie fasst zu wenig der benötigten starken Angelschnur b) c) 45. Warum hat die Stationärrolle eine verstellbare Schnurrbremse? a) damit man sie je nach Größe des zu erwartenden Fisches einstellen kann b) damit der Grad des Bremsens der Zerreißfestigkeit der Schnur angepasst werden kann c) 46. Welche Kombination von Vorfachstärke und Hakengröße ist zweckmäßig? a) Vorfachstärke 0,20 mm, Hakengröße 3 b) Vorfachstärke 0,35 mm, Hakengröße 3 c) 47. Welche Zusatzausrüstung gehört außer Fang- und Landegeräten unbedingt zum fischgerechten Angeln? a) Längenmaß, Hakenlösegerät b) c) 48. Woran ist zu erkennen, dass ein Karpfen vor dem Töten einwandfrei betäubt ist? a) b) c) am Ausbleiben des Augendrehreflexes 5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere des Fischerei- und Wasserrechts, des Tierschutz- und Tierseuchenrechts 49. Welche Tiere sind Gegenstand des Fischereirechts? a) Fische, Krebse und Lurche b) c) 50. Wozu dient die bei der Erteilung des Fischereischeins erhobene Fischereiabgabe a) b) c) zur Förderung der Fischerei 51. Wem steht das Uferbenützungsrecht an einem bestimmten Gewässer zu? a) nur dem zur Ausübung der Fischerei Berechtigten b) c) 52. Sie angeln an einem See und werden von einem bestätigten Fischereiaufseher kontrolliert. Darf er die von Ihnen gefangenen Fische besichtigen? a) b) er darf die Fische nur unter Anwesenheit der Polizei besichtigen c) ja 53. Welche Art ist nach der Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern (AVFiG) nicht ganzjährig geschont? a) Sumpfkrebs b) c) Bachneunauge 54. Welches Schonmaß hat der Nerfling (Aland) nach der Verordnung zur Ausführung für Bayern (AVFiG)? a) 30 cm b) c) 40 cm 55. In welchen Gewässern gelten für Hechte und Aale keine Fangbeschränkungen nach Zeit und Maß? a) b) in Fließgewässern der Barbenregion c) in Fließgewässern der Brachsenregion 56. Wie viel Angelhaken (Anbissstellen) darf eine Handangel mit Ausnahme der Hegene höchstens haben? a) einen b) zwei c) 57. Ist das Aussetzen nichteinheimischer Fischarten z.B. aus Aquarien oder Gartenteichen in der freien Natur erlaubt? a) b) ja, es erhöht die Artenvielfalt unserer Gewässer c) ja, denn die Tiere haben in der Natur einen größeren Lebensraum zur Verfügung 58. Welche Fische dürfen in nicht geschlossenen Gewässern nur mit Erlaubnis der Kreisverwaltungsbehörde ausgesetzt werden? a) Karpfen b) c) Äschen 59. Sie angeln Anfang März in der Äschenregion eines Fließgewässers. Welchen gefangenen und lebensfähigen Fisch müssen Sie unverzüglich in das Gewässer zurücksetzen? a) b) c) eine Huchen mit 80 cm Länge 60. Wie dürfen lebende Krustentiere vorübergehend aufbewahrt werden? a) b) c) auf einer trockenen Unterlage
Lösungen 2009:
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